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31 Mai

Mariensingen im Münster Hl. Kreuz Bergen

Sonntag 31.05.2026 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Genau zum Ende des Marienmonats Mai, am Sonntag, 31. Mai 2026 findet um 18 Uhr das traditionelle Mariensingen im Münster Hl. Kreuz in Bergen statt. Die Verehrung der Gottesmutter Maria ist besonders im Wonnemonat Mai sehr ausgeprägt, stehen doch Maiandachten und Marienwallfahrten im Mittelpunkt des religiösen Lebens. Denn mit dem farbenfrohen Aufblühen der Natur, mit seinen Blumen und Blüten verbinden zahlreiche Menschen auch die Gnadenfülle der Gottesmutter, die seit jeher als „die schönste Blume“ besungen wird.

Organisator Karl Speth hat zum Mariensingen die Schutterzeiserl aus Buxheim eingeladen. Die fünfstimmige Frauengesangsgruppe wird mit klassischen Marienlieder, wie „Es blühn drei Rosen“ aufwarten. Da die Rose als Königin der Blumen gilt, wird Maria auf diese Weise als Königin des Himmels geehrt. Daneben der Irlahüller Männer-Viergesang, der sich mit dem Lied der „Schwarzen Madonna“ an das Herzstück des wichtigsten Marienwallfahrtsortes im deutschsprachigen Raum richtet. Ihre dunkle Farbe erhielt die Figur über Jahrhunderte hinweg durch den Ruß von Opferkerzen. Sie befindet sich in der Gnadenkapelle im oberbayerischen Altötting. Der gemischte Familiengesang Schneider/Alberter aus dem östlichen Teil des Landkreises Eichstätt bringt seinen marianischen Gruß mit “Maria, Mutter sei gegrüßt“ und „Königoin voll Herrlichkeit“ dar.

Weiterhin wird das Baringer Saitenklangduo das Münster mit zarten Klängen beseelen, getreu dem Psalm 150: Lobt ihn min Laute und Harfe, lobt ihn mit Flöte und Saitenspiel, lobt ihn mit Posaunen.“ Zu hören wird unter anderem „In der Kirchenbank“ sein, das ursprünglich von der Loisachtaler Saitenmusi stammt.

Als Blechbläserensemble fungiert in diesem Jahr ProBlech. Diese haben eine Art Heimspiel, nicht zuletzt, weil einer der Posaunisten, Johannes Speth, ein Baringer ist. Markus Stark, Daniel Fuchs (Trompeten), Stefan Bergmann (Posaunen) komplettieren das Quartett, das mit der Imma-Mack-Weise einer Frau huldigt, die am 10. Februar 1924 in Möckenlohe bei Eichstätt geboren wurde. Als Ordensfrau der Kongregation der ‚Armen Schulschwester von Unserer Lieben Frau', in München konnte sie als Jugendliche durch geheime Kontakte zum KZ Dachau vielen Häftlingen, vor allem polnischen Geistlichen, helfen.

An die Patrona Bavaria erinnert auch eine Marienstatue, die der unlängst verstorbene Monsignore Herbert Lang dem Münster Hl. Kreuz 2024 gestiftet hat.

Der Eintritt zum Mariensingen ist frei. Spenden kommen wie immer dem Münster zugute.

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